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Wir schreiben Freitod...:Schriftstellersuizide in vier Jahrhunderten Pilar Baumeister

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 15.05.2019
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Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins He...
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Erst vor wenigen Jahren hat Josef Winkler erfahren, dass sein Kärntner Landsmann Odilo Globocnik, der sich als Leiter der ´´Aktion Reinhardt´´ mit den Worten ´´Zwei Millionen ham´ ma erledigt´´ des Massenmords an den Juden gerühmt hatte, nach seinem Zyankali-Freitod im Mai 1945 auf einem Gemeinschaftsfeld von Winklers Heimatdorf Kamering verscharrt wurde, in den ´´Sautratten´´ - dort, wo Winklers Vater und Großvater ihr Getreide anbauten und ernteten. In einem bösen Wortmarathon exhumiert der Autor das Skelett des SS-Massenmörders - und mit dem Skelett die Geschichte Kamerings nach dem Krieg. Ausgrabung und die neuerliche Visitation des vielleicht meistbeschriebenen Dorfs der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ergeben: Der Boden, auf dem Kamering steht, ist vergiftet. Laß dich heimgeigen legt den Finger in die Wunde eines Jahrzehnte währenden kollektiven Verschweigens.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.05.2019
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Suizid ist nicht das Ende (eBook, ePUB)
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Warum? Diese Frage steht oftmals nach dem Suizid eines Angehörigen, Arbeitskollegen oder Freundes im Raum. Der Gedanke an das unwiderrufliche Ende bedrückt die Hinterbliebenen und viele Menschen empfinden diesem Thema gegenüber Angst und Fassungslosigkeit. Nach dem Tod eines Kollegen beschließt Hannah Semper, Verbindung zu seiner Seele aufzunehmen. Damit dringt sie in ihr bisher ungekannte Sphären vor und sucht zu weiteren Seelen Kontakt. In dem Buch ´´Suizid ist nicht das Ende´´ kommen Verstorbene, die sich das Leben genommen haben, zu Wort. Mithilfe des automatischen Schreibens führt die Autorin Interviews mit mehr als 60 Seelen. Die einfühlsamen Gespräche geben tiefe Einblicke in die Geisteshaltung der Verstorbenen, zeigen Gründe für Suizid auf und beschreiben den weiteren Weg eines Geistes nach seinem Freitod. Hannah Sempers Buch spendet dem Leser Trost und verdeutlicht, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist, sondern dass sich einer Seele eine neue, friedliche Welt eröffnet.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.05.2019
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Suizid ist nicht das Ende
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Warum? Diese Frage steht oftmals nach dem Suizid eines Angehörigen, Arbeitskollegen oder Freundes im Raum. Der Gedanke an das unwiderrufliche Ende bedrückt die Hinterbliebenen und viele Menschen empfinden diesem Thema gegenüber Angst und Fassungslosigkeit. Nach dem Tod eines Kollegen beschließt Hannah Semper, Verbindung zu seiner Seele aufzunehmen. Damit dringt sie in ihr bisher ungekannte Sphären vor und sucht zu weiteren Seelen Kontakt. In dem Buch ´´Suizid ist nicht das Ende´´ kommen Verstorbene, die sich das Leben genommen haben, zu Wort. Mithilfe des automatischen Schreibens führt die Autorin Interviews mit mehr als 60 Seelen. Die einfühlsamen Gespräche geben tiefe Einblicke in die Geisteshaltung der Verstorbenen, zeigen Gründe für Suizid auf und beschreiben den weiteren Weg eines Geistes nach seinem Freitod. Hannah Sempers Buch spendet dem Leser Trost und verdeutlicht, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist, sondern dass sich einer Seele eine neue, friedliche Welt eröffnet.

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Stand: 13.05.2019
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Die Erde ist mir Heimat nicht geworden
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Die Erde ist mir Heimat nicht geworden´´ - dieser Ausspruch charakterisiert das gebrochene Verhältnis Karoline von Günderrodes zu ihrer Zeit und ihre Zerrissenheit als Frau und als Dichterin. Begabt, intelligent, anziehend, als Tochter einer verarmten Adelsfamilie jedoch früh in einem Frankfurter Damenstift untergebracht, litt sie unter ihren eingeschränkten Lebensverhältnissen. Zwei Liebesbeziehungen scheiterten. Das Werk der Günderrode ist schmal. Zu Lebzeiten hat sie zwei Bände veröffentlicht: Lyrik, Dramen, Prosa. Der letzte geplante Gedichtband entstand in der Zeit ihrer Bekanntschaft mit dem neun Jahre älteren, unglücklich verheirateten Mythenforscher Friedrich Creuzer. Er wurde ihr Mentor und Geliebter. Doch die Verbindung zerbrach unter dem Einfluß von Freunden Creuzers. Nachdem er sich von ihr losgesagt hatte, wählte Karoline von Günderrode 26jährig in Winkel am Rhein den Freitod. Den Dolch, Zeichen für Selbstbestimmung und Freiheit, trug sie stets bei sich. Der Nachwelt ist das einzigartige, konzentrierte Leben der Karoline von Günderrode oft noch interessanter erschienen als ihre Dichtungen: Bettine von Arnims Günderrode-Buch und Christa Wolfs Erzählung Kein Ort. Nirgends zeugen davon. Die Biographie der Karoline von Günderrode dokumentiert ein bewegendes Leben: Selbstbehauptung im Schreiben, Verlassenheit, Intrigen und schließlich der Verrat des Geliebten, der sie in den Tod trieb. Dagmar von Gersdorff erzählt das Schicksal einer jungen Frau. Die Biographie zum 200. Todestag am 26. Juli 2006

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Stand: 13.05.2019
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K. und der Verkehr. Erinnerungen an bewegte Zei...
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Norbert ´´Knofo´´ Kröcher 14.7.1950 - 16.9.2016 Der Fernmeldetechniker, Sozialrebell, Guerilla-Logistiker, Strafgefangene und Kulturarbeiter hat in den letzten 15 Jahren mehr oder weniger kontinuierlich - eher sporadisch - an seiner Autobiographie geschrieben. 2016 war die Arbeit am ersten Band, der seine Erlebnisse bis 1989 behandelt, abgeschlossen. Am 16. September 2016 wählte er den Freitod. Knofo brilliert in seinem Buch mit vielerlei Ausfälligkeiten, persönlichen sowohl als auch sachlichen bzw. politischen. So läßt er am westdeutschen, schwedischen, ostdeutschen sowie anderen in diesem Buch gestreiften Staaten selbstverständlich prinzipiell kein gutes Haar. Es gibt keine ´´besseren´´ Staaten, nur schlimmere. Knofos Schreibe ist eine gut lesbare Mischung aus alter und neuer Rechtschreibung, geprägt auch von Wortspielen, Neologismen und Berlinisch. Auffallend sind die für alteingesessene Berliner - mehr oder weniger - typischen Französismen (und sog. ´´Scheingallizismen´´). Der Satzbau ist behutsam expressionistisch, eher weniger regulär. Die Sätze meistens Stakkato, plötzlich ellenlang. Das Zeitgefühl ist ausgeprägt; Vorgriffe um wenige Jahre und entsprechende Nachsätze entsprechen seiner orginären Erzählweise - ohne groß rumzuplusquampern. Knofos Stil würde als - fesselnd, wie ich meine - proletarisch durchgehen, aber sowat interessiert heut keinen mehr; Hauptsache, der Stoff geht über die Theke, die in Knofos Fall auch eine Hutschnur sein könnte. Oft folgt er einer - mir nicht ganz fremden - Maßgabe: Wenn man etwas drastisch ausdrücken kann, soll man es auch tun; also ´´Pfaffe´´ statt ´´Pfarrer´´, ´´Kaldaunen´´ statt ´´Gedärme´´ usw. usf. - Viele, die Knofos Erzählungen aus der ´´bewegten Zeit´´ schon länger kennen, werden sich wundern, was alles nicht in diesem Buch steht. Bert Papenfuß

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Stand: 13.05.2019
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Ich, der ich zu Euch spreche
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Primo Levi war im Januar 1987 auf den Vorschlag des Kritikers Giovanni Tesio eingegangen, gemeinsam eine Biografie zu schreiben. Beide wussten, welche Schwierigkeiten vor ihnen lagen, als sie sich zum ersten ausführlichen Gespräch trafen. ´´Hast du dir schon eine Strategie überlegt?´´, fragte Levi, ganz so, als ob es ihn selbst interessierte, wie man aus ihm, dem verschlossenen und gehemmten Autor, etwas herausbekommen könnte. Das galt umso mehr, als er müde war, unter Depressionen litt und wegen einer anstehenden Operation eine weitere Verschlechterung fürchtete. ´´Du musst meine Geständnisse ´übersetzen´´´, forderte Levi seinen Interviewer auf. Er sollte auslegen, einordnen, deuten, was der Auschwitz-Zeuge zu Protokoll gab. Es gab nur noch zwei weitere Treffen, bevor Levi am 11. April 1987 aus dem dritten Stock des Palazzos, in dem sich seine Wohnung befand, durch das Treppenhaus zu Tode stürzte. Ob es ein Unfall war oder ein Suizid, darüber wird bis heute gestritten. Seine Witwe, die einen Freitod für ausgeschlossen hielt, verhinderte die Veröffentlichung der jetzt erstmals erscheinenden Gespräche. Levi äußert sich so offen und emotional wie selten zuvor und spricht ausführlich über die Universität, Schwierigkeiten in Beziehungen zu Frauen, den Faschismus und den Widerstand. Immer wieder sucht er Schuld bei sich, spricht von seiner politischen Naivität. Die Biografie kam nicht mehr zustande, doch dieses Protokoll gibt einen tiefen und sehr persönlichen Einblick in das Selbstverständnis dieses Autors, der das Schreiben auch als eine Pflicht verstand.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.05.2019
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Buch - Die Erbin
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Keine Macht, kein RechtSpektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt . . .Als der schwer kranke Seth Hubbard seinem Leben ein Ende setzt, ahnt niemand, welche Folgen diese Tat haben wird. Hubbard, ein grimmiger Einzelgänger, blieb im Wesentlichen für sich. Versorgt von einer Haushälterin, hatte er kaum mehr Kontakt zu seiner Familie. Hubbards erwachsene Kinder absolvieren die Trauerfeier für ihren Vater denn auch wie einen Pflichtbesuch, um sich danach möglichst schnell der Testamentseröffnung zu widmen. Die Überraschung könnte kaum größer sein, als sich herausstellt, dass Hubbards Vermögen 24 Millionen Dollar umfasst. Den Löwenanteil spricht Hubbard seiner Haushälterin Lettie Lang zu. Seine Familie indes geht leer aus. In Windeseile fechten Hubbards Kinder das Testament an. Mit allen Mitteln versuchen sie Hubbards Unzurechnungsfähigkeit zu beweisen. Die Rechnung scheint aufzugehen. Bis Jack Brigance, der Anwalt an Lettie Langs Seite, Hubbards verschwundenen Bruder Ancil ausfindig macht, der eine Geschichte zu berichten hat, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Plötzlich ergibt Seth Hubbards Testament auf tragische Weise Sinn.John Grisham wurde am 8. Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas, geboren, studierte in Mississippi und ließ sich 1981 als Anwalt nieder. Der aufsehenerregende Fall einer vergewaltigten Minderjährigen brachte ihm zum Schreiben. In Früh- und Nachtschichten wurde daraus sein erster Thriller, ´Die Jury´, der in einem kleinen, unabhängigen Verlag erschien, der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte.

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Stand: 08.05.2019
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Das absurde Dasein und der Tod. Camus´ Stellung...
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Veranstaltung: Seminar: Französischer Existenzialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Albert Camus erblickte am 17.November 1913 in Mondovi das Licht der Welt. Bereits im Kindergarten lernte er lesen und schreiben. In sein Tagebuch schrieb der junge Camus: ´´Die Welt, in der ich mich am wohlsten fühle: der griechische Mythos.´´ Bereits zu Beginn der Dreißigerjahre dürstete der Autor nach sozialer Gerechtigkeit. Albert Camus wandte sich an den gedemütigten und erniedrigten, zerrissenen und ohnmächtigen Menschen. Er wies alle religiösen Tröstungen vehement zurück. So sehr der Philosoph sich auch dagegen wehrte, er galt bei seinen Zeitgenossen als der ´´Prophet des Absurden´´. Er war außergewöhnlich vielseitig talentiert. Die Palette reichte vom Dramaturgen, Regisseur, Schauspieler, Bearbeiter und Autor von Bühnenstücken, bis zum Verlagslektor, Romanschriftsteller, Philosophen, Journalisten, Essayisten und Erzähler. Der Freitod war für Camus niemals nur ein theoretisches Problem. Er wurde von ihm immer wieder in seinen Essays behandelt. Das Thema des Suizids ist stark geprägt von persönlich durchlittenen Erfahrungen, welche ein wichtiger Impuls für seine literarischen Arbeiten waren. Der Freitod wird in Camus` Werken dezidiert verabscheut. Die Selbsttötung wird für ihn zu einem Luxusphänomen, zu einem typischen Problem von Übergesellschaften. Und die dazu gestellten Fragen müssen wohl jenen Existierenden, die um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen, äußerst fremd vorkommen. Für den Denker Camus ist der Freitod der Ernstfall des Lebens und Sterbens. Eine Entscheidung also, die nicht unbesonnen getroffen werden soll. Eine nachvollziehbare Anregung zur Selbsttötung ist die Fruchtlosigkeit des Leidens. Bei einer unheilbaren Krankheit, welche mit unerträglichen Schmerzen verbunden ist, kann der Existierende durch Selbstmord dem Martyrium ein Ende setzen. Der Freitod wäre in diesem Fall nach Camus der ´´äußerste Akt eines freien Individuums´´. Camus Maxime ´´vivre le plus´´ ist eine Aufforderung zur Bejahung des Lebens, eine Botschaft des Glücks. Jede Erfahrung, die wir machen, bereichert das Dasein. Der Schriftsteller fordert vom Menschen so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln, das Leben und Sterben wieder zu erlernen. Schrieb er doch, es gilt nicht ´´so gut wie möglich, sondern so lange wie möglich zu leben.´´ Größe und Würde bewahrt derjenige, der am Leben festhält. Es gilt nicht aus freiem Willen von dieser Welt zu scheiden, sondern unversöhnt. Der Suizid ist für Camus zu verabscheuen, da der Beweggrund dafür meist ein Nichtbegreifen der Welt ist.

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Stand: 13.05.2019
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