Angebote zu "Individueller" (6 Treffer)

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Freitod als legitimer Akt individueller Selbstbestimmung? Oder: Gestattet oder verbietet das Prinzip der Menschenwürde bzw. andere Konzepte (jegliche) Selbsttötung?:Für und Wider das Recht, den Zeitpunkt des eigenen Ablebens selbst zu bestimmen. 1. Auflage Frank Reichert

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 27.05.2019
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Plötzlich und unerwartet (Mängelexemplar)
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Der Mauerfall und die deutsche Vereinigung waren überwiegend von Euphorie und Aufbruchstimmung begleitet. Wenig Raum blieb für die Sorgen all jener Menschen, auf die die Ereignisse bedrohlich wirkten: Verlustängste, existenzielle Nöte, Verbitterung über die ´´Niederlage´´ im Wettbewerb der Systeme, Verzweiflung ob der öffentlichen Diskreditierung der eigenen Lebensleistung Motive dafür, keine Wege in eine lebenswerte Zukunft mehr zu sehen und zum Äußersten zu greifen, gab es zuhauf. Sorgfältig recherchiert und ohne Voyeurismus untersucht Klaus Behling erstmals dieses bis heute nicht abgeschlossene Kapitel der Wende. Er greift eine Reihe von spektakulär diskutierten Suizidfällen auf und entwirft eine Typisierung. Gab es eine Selbstmordwelle nach dem Mauerfall? Gab es überhaupt einen signifikanten Anstieg der Freitode im Osten Deutschlands nach 1989/90? Welche Motive waren es, die Menschen freiwillig aus dem Leben scheiden ließen? Und wie wurden die individuellen Schicksale medial vermittelt? Ein berührendes Buch, in Distanz und zurückhaltend verfasst, mit unbequemen Ergebnissen.

Anbieter: buecher.de
Stand: 18.06.2019
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?I PLAY D(E)AD? möchte im Tanzen das Sterben lernen, aber nicht ohne das Leben zu feiern. Im Spagat zwischen dem Tod des Vaters und dem eigenen Sterbenlernenwollen eröffnet Wagner Moreiras Solo einen Diskurs über Pietät, die meistens moralisch autoritär in Gesellschaft, Familie, Religion usw. der autarken Entwicklung einer ehrlich empfundenen, individuellen Demut zuvorkommt; Demut gegenüber dem eigenen und ganz generell allen Lebensentwürfen. Im achtzehnten Jahr des Todes seines Vaters feiert Wagner Moreira 25 Jahre Tanzkarriere und obendrein seinen 40. Geburtstag. Diese Zahlen liefern ihm durch die momentane Koinzidenz den Anlass, um sich genau jetzt in einem Solo dem mitunter selbstauferlegten Tabu des Freitods zu stellen. ?Durch so viele Rätsel und Fragestellungen, die objektiv, logisch und sozial schlicht nicht beantwortet werden können, bleibt mir nur mein Tanz als Mittel weiterer Hinterfragung und philosophischen Denkens und Mich-Bewegens. Solange ich mich für das Leben entscheide, bewege ich mich, tanze ich, denke ich - und existiere deshalb auch nur so.? - Wagner Moreira

Anbieter: konzertkasse.de
Stand: 23.05.2019
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?I PLAY D(E)AD? möchte im Tanzen das Sterben lernen, aber nicht ohne das Leben zu feiern. Im Spagat zwischen dem Tod des Vaters und dem eigenen Sterbenlernenwollen eröffnet Wagner Moreiras Solo einen Diskurs über Pietät, die meistens moralisch autoritär in Gesellschaft, Familie, Religion usw. der autarken Entwicklung einer ehrlich empfundenen, individuellen Demut zuvorkommt; Demut gegenüber dem eigenen und ganz generell allen Lebensentwürfen. Im achtzehnten Jahr des Todes seines Vaters feiert Wagner Moreira 25 Jahre Tanzkarriere und obendrein seinen 40. Geburtstag. Diese Zahlen liefern ihm durch die momentane Koinzidenz den Anlass, um sich genau jetzt in einem Solo dem mitunter selbstauferlegten Tabu des Freitods zu stellen. ?Durch so viele Rätsel und Fragestellungen, die objektiv, logisch und sozial schlicht nicht beantwortet werden können, bleibt mir nur mein Tanz als Mittel weiterer Hinterfragung und philosophischen Denkens und Mich-Bewegens. Solange ich mich für das Leben entscheide, bewege ich mich, tanze ich, denke ich - und existiere deshalb auch nur so.? - Wagner Moreira

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Stand: 23.05.2019
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»Ich lass hier alles gehn und stehn ...«
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Man geht sicher nicht fehl, wenn man konstatiert, dass Börries von Münchhausen (1874-1945) heute weitgehend vergessen ist. Wiewohl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem als Balladendichter gefeiert und während der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland zum herausgehobenen Autorenkreis mit handfesten politischen Ambitionen zählend, markiert das Jahr 1945 auch in seiner Vita den Schlusspunkt. In der durchaus plausiblen Annahme, der Arm der heranrückenden Roten Armee würde schon bald nach ihm persönlich greifen, was düsterste Zukunftsaussichten verhieß, wählte er im März jenes Jahres auf seinem Sitz Schloss Windischleuba den Freitod. Wer war Börries von Münchhausen? Henning Gans´ luzide Studie zu dessen Leben wählt nicht den Weg, vor allem über eine Werkanalyse und mit allein literaturwissenschaftlicher Elle sein Gewicht als Dichter zu bestimmen, die literarischen Werke dienen eher der Ausmalung des Hintergrundes. Vielmehr stellt er dessen Schaffen ineinen lebensweltlichen Kontext und schildert so in biographischer Chronologie individuelle Entwicklung und Werk in Einbettung in die vorgefundenen Umstände der Zeit. Münchhausens Persönlichkeit, seine Mentalität und sein Selbstverständnis flossen gewiss in eine Fülle von literarischen Arbeiten, aber mindestens ebenso in sein praktisches Tun ein. In dieser umfassenden Rekonstruktion werden nicht wenige längst vergessene Personen und Ereignisse wieder ins Gedächtnis gerufen und wird an manchen Skandal, der seinerzeit Furore machte, erinnert. Dabei besticht der Umfang der hier genutzten und bislang unerschlossen gebliebenen Quellen, so dass den zumeist holzschnittgleich gehaltenen Skizzen zum Dichter in Enzyklopädien und Nachschlagewerken mannigfache Facetten hinzugefügt werden. Der Autor hat sich zudem gründlich mit den zuweilen auch direkt grotesken Nachwirkungen befasst, die sich an die Person, aber auch an dessen Besitz knüpfen und prüft jene Veröffentlichungen und Stimmen, die retrospektiv Börries von Münchhausen gelten. Ein nicht zuletzt hier auch überaus streitbarer Band wartet auf seine Leser.

Anbieter: buecher.de
Stand: 18.06.2019
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Die Lust auf den Tod
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Kaum ein Begriff wird wohl derart kontrovers und emotional diskutiert wie der Suizid. Unbequeme, provokante Fragen tauchen zwangsläufig auf und berühren längst nicht nur die akademische Fachwelt um Medizin, Ethik, Psychologie oder Theologie. Sind Selbstmörder allesamt lebensmüde, autodestruktive, sozial isolierte, manisch depressive oder psychisch kranke Personen? Lässt sich aus der Freiheit, ein Leben nach individueller Fasson führen zu dürfen, auch Zeitpunkt und Art des absichtlich herbeigeführten, eigenen Todes ableiten? Bezieht sich das fünfte Gebot ´´Du sollst nicht töten´´ auch auf den Entschluss, freiwillig aus dem Leben scheiden zu wollen? Einfache Antworten lassen sich kaum finden. Zu existenziell rütteln die Kardinalsfragen an den Grundfesten unseres Selbstverständnisses von Leben und Tod, zu unterschiedlich fallen aber auch je nach Kultur, Religion und Epoche die Deutungsmuster der Selbsttötung aus. Denn nicht überall galt der Selbstmord als Frevel! So wird oftmals über die Tatsache hinweggesehen, dass der Freitod in der antiken Philosophie eine bedeutsame Rolle spielte, ja sogar als legitimer Ausdruck menschlicher Gewissensfreiheit und Individualität angesehen wurde. Der griechische Philosoph Hegesias von Kyrene (ca. 330-270 v.Chr.) gilt als Vorreiter dieser radikalen Weltanschauung. Er vertrat die wohl extremste Form des ´´Hedonismus´´, also Lust zu erstreben und Schmerz zu vermeiden. Hegesias bezweifelte in seiner lebensverneinenden Einstellung, dass der Zustand von Seelenheil und Selbsterfüllung jemals erlangt werden könne. Das Leben war für ihn vielmehr gleichbedeutend mit Schmerz und Leid. Von diesem Joch, von dieser Tortur des Geistes, eingezwängt in einer ohnehin vergänglichen Hülle aus Fleisch und Blut, gelte es sich konsequent zu befreien, wenn das Lustprinzip nicht erreichbar sei. Kein Geringerer als der ägyptische König Ptolemaios I. soll dem Redner sogar Lehrverbot erteilt haben. Wer war dieser Intellektuelle, der bereits zu Lebzeiten den Beinamen ´´Peisithanatos´´ (´´der zum Tod Überredende´´) erhielt? Und in welchem gesellschaftspolitischen Klima im antiken Libyen und Ägypten vertrat er resolut sein Plädoyer für den Suizid?

Anbieter: buecher.de
Stand: 18.06.2019
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