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Das absurde Dasein und der Tod. Camus' Stellung...
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Veranstaltung: Seminar: Französischer Existenzialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Albert Camus erblickte am 17.November 1913 in Mondovi das Licht der Welt. Bereits im Kindergarten lernte er lesen und schreiben. In sein Tagebuch schrieb der junge Camus: "Die Welt, in der ich mich am wohlsten fühle: der griechische Mythos." Bereits zu Beginn der Dreißigerjahre dürstete der Autor nach sozialer Gerechtigkeit. Albert Camus wandte sich an den gedemütigten und erniedrigten, zerrissenen und ohnmächtigen Menschen. Er wies alle religiösen Tröstungen vehement zurück. So sehr der Philosoph sich auch dagegen wehrte, er galt bei seinen Zeitgenossen als der "Prophet des Absurden". Er war außergewöhnlich vielseitig talentiert. Die Palette reichte vom Dramaturgen, Regisseur, Schauspieler, Bearbeiter und Autor von Bühnenstücken, bis zum Verlagslektor, Romanschriftsteller, Philosophen, Journalisten, Essayisten und Erzähler. Der Freitod war für Camus niemals nur ein theoretisches Problem. Er wurde von ihm immer wieder in seinen Essays behandelt. Das Thema des Suizids ist stark geprägt von persönlich durchlittenen Erfahrungen, welche ein wichtiger Impuls für seine literarischen Arbeiten waren. Der Freitod wird in Camus` Werken dezidiert verabscheut. Die Selbsttötung wird für ihn zu einem Luxusphänomen, zu einem typischen Problem von Übergesellschaften. Und die dazu gestellten Fragen müssen wohl jenen Existierenden, die um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen, äußerst fremd vorkommen. Für den Denker Camus ist der Freitod der Ernstfall des Lebens und Sterbens. Eine Entscheidung also, die nicht unbesonnen getroffen werden soll. Eine nachvollziehbare Anregung zur Selbsttötung ist die Fruchtlosigkeit des Leidens. Bei einer unheilbaren Krankheit, welche mit unerträglichen Schmerzen verbunden ist, kann der Existierende durch Selbstmord dem Martyrium ein Ende setzen. Der Freitod wäre in diesem Fall nach Camus der "äußerste Akt eines freien Individuums". Camus Maxime "vivre le plus" ist eine Aufforderung zur Bejahung des Lebens, eine Botschaft des Glücks. Jede Erfahrung, die wir machen, bereichert das Dasein. Der Schriftsteller fordert vom Menschen so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln, das Leben und Sterben wieder zu erlernen. Schrieb er doch, es gilt nicht "so gut wie möglich, sondern so lange wie möglich zu leben." Größe und Würde bewahrt derjenige, der am Leben festhält. Es gilt nicht aus freiem Willen von dieser Welt zu scheiden, sondern unversöhnt. Der Suizid ist für Camus zu verabscheuen, da der Beweggrund dafür meist ein Nichtbegreifen der Welt ist.

Anbieter: buecher
Stand: 10.08.2020
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Suizid als philosophisches Problem (eBook, PDF)
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Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,75, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Philosophie/Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: »In statistischer Hinsicht wissen wir heute alles über den Selbstmord, aber was das Grundproblem angeht, ist man kaum weitergekommen und wird auch nicht weiterkommen, solange stillschweigend die Gewißheit herrscht, daß das Leben um jeden Preis besser ist als der Tod.« Statistiken sind bekanntlich wichtige Instrumentarien der Medizin, wenn es darum geht, die Epidemiologie einer Krankheit zu untersuchen. Doch handelt es sich beim Suizid überhaupt um eine Krankheit, welche auf diese Weise erfasst und untersuchbar gemacht werden kann? Der Suizid als »Krankheit zum Tode« also, an der schon Goethes Werther zugrunde ging? [...] Betrachtet man verschiedene Philosophen, so zeigt sich schnell, dass der Suizid zu jeder Zeit als weit mehr als eine Krankheit erachtet wurde. Er stellt vielmehr ein moralisches Problem dar, ja sogar das einzig wirklich ernste philosophische Problem, wenn es nach Camus geht, der zu Beginn seines Werkes Der Mythos des Sisyphos feststellt: »Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heißt auf die Grundfrage der Philosophie antworten.« [...] Ziel dieser Arbeit soll es nun sein, den Suizid aus philosophischer Perspektive zu betrachten. Einleitend soll eine Abgrenzung der Begriffe Selbstmord, Freitod, Suizid und Selbsttötung sowie eine Definition vorangestellt werden. Weil Suizid Sterben bedeutet, ist die Frage danach, was überhaupt Sterben und Tod sowie Leben heißt bzw. die Frage nach dem Sinn des Lebens, ebenfalls wichtig für die Suizidproblematik. Um diese Fragen soll es daher in Kapitel II gehen. Daraufhin gibt Kapitel III einen Überblick darüber, wie der Suizid in der Geschichte der Philosophie gesehen wird. Grob kann man dabei zwischen zwei Positionen unterscheiden, welche mit dem Streben nach Transzendenz und der Verneinung der Transzendenz einhergehen. Während die einzelnen Ansichten hier horizontal abgearbeitet werden, befasst sich Kapitel IV dann beispielhaft anhand einer Analyse von Amérys Hand an sich legen mit der postmodernen Phase, in welcher der Suizid aufgrund von Überforderung und Selbstverausgabung des Subjekts als letzte Möglichkeit gesehen wird, der Biographie einen Sinn zu geben, bevor eine Zusammenfassung die Arbeit beschließt.

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Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,75, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Philosophie/Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: »In statistischer Hinsicht wissen wir heute alles über den Selbstmord, aber was das Grundproblem angeht, ist man kaum weitergekommen und wird auch nicht weiterkommen, solange stillschweigend die Gewißheit herrscht, daß das Leben um jeden Preis besser ist als der Tod.« Statistiken sind bekanntlich wichtige Instrumentarien der Medizin, wenn es darum geht, die Epidemiologie einer Krankheit zu untersuchen. Doch handelt es sich beim Suizid überhaupt um eine Krankheit, welche auf diese Weise erfasst und untersuchbar gemacht werden kann? Der Suizid als »Krankheit zum Tode« also, an der schon Goethes Werther zugrunde ging? [...] Betrachtet man verschiedene Philosophen, so zeigt sich schnell, dass der Suizid zu jeder Zeit als weit mehr als eine Krankheit erachtet wurde. Er stellt vielmehr ein moralisches Problem dar, ja sogar das einzig wirklich ernste philosophische Problem, wenn es nach Camus geht, der zu Beginn seines Werkes Der Mythos des Sisyphos feststellt: »Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heißt auf die Grundfrage der Philosophie antworten.« [...] Ziel dieser Arbeit soll es nun sein, den Suizid aus philosophischer Perspektive zu betrachten. Einleitend soll eine Abgrenzung der Begriffe Selbstmord, Freitod, Suizid und Selbsttötung sowie eine Definition vorangestellt werden. Weil Suizid Sterben bedeutet, ist die Frage danach, was überhaupt Sterben und Tod sowie Leben heißt bzw. die Frage nach dem Sinn des Lebens, ebenfalls wichtig für die Suizidproblematik. Um diese Fragen soll es daher in Kapitel II gehen. Daraufhin gibt Kapitel III einen Überblick darüber, wie der Suizid in der Geschichte der Philosophie gesehen wird. Grob kann man dabei zwischen zwei Positionen unterscheiden, welche mit dem Streben nach Transzendenz und der Verneinung der Transzendenz einhergehen. Während die einzelnen Ansichten hier horizontal abgearbeitet werden, befasst sich Kapitel IV dann beispielhaft anhand einer Analyse von Amérys Hand an sich legen mit der postmodernen Phase, in welcher der Suizid aufgrund von Überforderung und Selbstverausgabung des Subjekts als letzte Möglichkeit gesehen wird, der Biographie einen Sinn zu geben, bevor eine Zusammenfassung die Arbeit beschließt.

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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Veranstaltung: Seminar: Französischer Existenzialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Albert Camus erblickte am 17.November 1913 in Mondovi das Licht der Welt. Bereits im Kindergarten lernte er lesen und schreiben. In sein Tagebuch schrieb der junge Camus: "Die Welt, in der ich mich am wohlsten fühle: der griechische Mythos." Bereits zu Beginn der Dreißigerjahre dürstete der Autor nach sozialer Gerechtigkeit. Albert Camus wandte sich an den gedemütigten und erniedrigten, zerrissenen und ohnmächtigen Menschen. Er wies alle religiösen Tröstungen vehement zurück. So sehr der Philosoph sich auch dagegen wehrte, er galt bei seinen Zeitgenossen als der "Prophet des Absurden". Er war außergewöhnlich vielseitig talentiert. Die Palette reichte vom Dramaturgen, Regisseur, Schauspieler, Bearbeiter und Autor von Bühnenstücken, bis zum Verlagslektor, Romanschriftsteller, Philosophen, Journalisten, Essayisten und Erzähler. Der Freitod war für Camus niemals nur ein theoretisches Problem. Er wurde von ihm immer wieder in seinen Essays behandelt. Das Thema des Suizids ist stark geprägt von persönlich durchlittenen Erfahrungen, welche ein wichtiger Impuls für seine literarischen Arbeiten waren. Der Freitod wird in Camus` Werken dezidiert verabscheut. Die Selbsttötung wird für ihn zu einem Luxusphänomen, zu einem typischen Problem von Übergesellschaften. Und die dazu gestellten Fragen müssen wohl jenen Existierenden, die um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen, äußerst fremd vorkommen. Für den Denker Camus ist der Freitod der Ernstfall des Lebens und Sterbens. Eine Entscheidung also, die nicht unbesonnen getroffen werden soll. Eine nachvollziehbare Anregung zur Selbsttötung ist die Fruchtlosigkeit des Leidens. Bei einer unheilbaren Krankheit, welche mit unerträglichen Schmerzen verbunden ist, kann der Existierende durch Selbstmord dem Martyrium ein Ende setzen. Der Freitod wäre in diesem Fall nach Camus der "äußerste Akt eines freien Individuums". Camus Maxime "vivre le plus" ist eine Aufforderung zur Bejahung des Lebens, eine Botschaft des Glücks. Jede Erfahrung, die wir machen, bereichert das Dasein. Der Schriftsteller fordert vom Menschen so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln, das Leben und Sterben wieder zu erlernen. Schrieb er doch, es gilt nicht "so gut wie möglich, sondern so lange wie möglich zu leben." Größe und Würde bewahrt derjenige, der am Leben festhält. Es gilt nicht aus freiem Willen von dieser Welt zu scheiden, sondern unversöhnt. Der Suizid ist für Camus zu verabscheuen, da der Beweggrund dafür meist ein Nichtbegreifen der Welt ist.

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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Veranstaltung: Seminar: Französischer Existenzialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Albert Camus erblickte am 17.November 1913 in Mondovi das Licht der Welt. Bereits im Kindergarten lernte er lesen und schreiben. In sein Tagebuch schrieb der junge Camus: 'Die Welt, in der ich mich am wohlsten fühle: der griechische Mythos.' Bereits zu Beginn der Dreissigerjahre dürstete der Autor nach sozialer Gerechtigkeit. Albert Camus wandte sich an den gedemütigten und erniedrigten, zerrissenen und ohnmächtigen Menschen. Er wies alle religiösen Tröstungen vehement zurück. So sehr der Philosoph sich auch dagegen wehrte, er galt bei seinen Zeitgenossen als der 'Prophet des Absurden'. Er war aussergewöhnlich vielseitig talentiert. Die Palette reichte vom Dramaturgen, Regisseur, Schauspieler, Bearbeiter und Autor von Bühnenstücken, bis zum Verlagslektor, Romanschriftsteller, Philosophen, Journalisten, Essayisten und Erzähler. Der Freitod war für Camus niemals nur ein theoretisches Problem. Er wurde von ihm immer wieder in seinen Essays behandelt. Das Thema des Suizids ist stark geprägt von persönlich durchlittenen Erfahrungen, welche ein wichtiger Impuls für seine literarischen Arbeiten waren. Der Freitod wird in Camus` Werken dezidiert verabscheut. Die Selbsttötung wird für ihn zu einem Luxusphänomen, zu einem typischen Problem von Übergesellschaften. Und die dazu gestellten Fragen müssen wohl jenen Existierenden, die um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen, äusserst fremd vorkommen. Für den Denker Camus ist der Freitod der Ernstfall des Lebens und Sterbens. Eine Entscheidung also, die nicht unbesonnen getroffen werden soll. Eine nachvollziehbare Anregung zur Selbsttötung ist die Fruchtlosigkeit des Leidens. Bei einer unheilbaren Krankheit, welche mit unerträglichen Schmerzen verbunden ist, kann der Existierende durch Selbstmord dem Martyrium ein Ende setzen. Der Freitod wäre in diesem Fall nach Camus der 'äusserste Akt eines freien Individuums'. Camus Maxime 'vivre le plus' ist eine Aufforderung zur Bejahung des Lebens, eine Botschaft des Glücks. Jede Erfahrung, die wir machen, bereichert das Dasein. Der Schriftsteller fordert vom Menschen so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln, das Leben und Sterben wieder zu erlernen. Schrieb er doch, es gilt nicht 'so gut wie möglich, sondern so lange wie möglich zu leben.' Grösse und Würde bewahrt derjenige, der am Leben festhält. Es gilt nicht aus freiem Willen von dieser Welt zu scheiden, sondern unversöhnt. Der Suizid ist für Camus zu verabscheuen, da der Beweggrund dafür meist ein Nichtbegreifen der Welt ist.

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Suizid als philosophisches Problem
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Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,75, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Philosophie/Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: »In statistischer Hinsicht wissen wir heute alles über den Selbstmord, aber was das Grundproblem angeht, ist man kaum weitergekommen und wird auch nicht weiterkommen, solange stillschweigend die Gewissheit herrscht, dass das Leben um jeden Preis besser ist als der Tod.« Statistiken sind bekanntlich wichtige Instrumentarien der Medizin, wenn es darum geht, die Epidemiologie einer Krankheit zu untersuchen. Doch handelt es sich beim Suizid überhaupt um eine Krankheit, welche auf diese Weise erfasst und untersuchbar gemacht werden kann? Der Suizid als »Krankheit zum Tode« also, an der schon Goethes Werther zugrunde ging? [...] Betrachtet man verschiedene Philosophen, so zeigt sich schnell, dass der Suizid zu jeder Zeit als weit mehr als eine Krankheit erachtet wurde. Er stellt vielmehr ein moralisches Problem dar, ja sogar das einzig wirklich ernste philosophische Problem, wenn es nach Camus geht, der zu Beginn seines Werkes Der Mythos des Sisyphos feststellt: »Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heisst auf die Grundfrage der Philosophie antworten.« [...] Ziel dieser Arbeit soll es nun sein, den Suizid aus philosophischer Perspektive zu betrachten. Einleitend soll eine Abgrenzung der Begriffe Selbstmord, Freitod, Suizid und Selbsttötung sowie eine Definition vorangestellt werden. Weil Suizid Sterben bedeutet, ist die Frage danach, was überhaupt Sterben und Tod sowie Leben heisst bzw. die Frage nach dem Sinn des Lebens, ebenfalls wichtig für die Suizidproblematik. Um diese Fragen soll es daher in Kapitel II gehen. Daraufhin gibt Kapitel III einen Überblick darüber, wie der Suizid in der Geschichte der Philosophie gesehen wird. Grob kann man dabei zwischen zwei Positionen unterscheiden, welche mit dem Streben nach Transzendenz und der Verneinung der Transzendenz einhergehen. Während die einzelnen Ansichten hier horizontal abgearbeitet werden, befasst sich Kapitel IV dann beispielhaft anhand einer Analyse von Amérys Hand an sich legen mit der postmodernen Phase, in welcher der Suizid aufgrund von Überforderung und Selbstverausgabung des Subjekts als letzte Möglichkeit gesehen wird, der Biographie einen Sinn zu geben, bevor eine Zusammenfassung die Arbeit beschliesst.

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Der suizidale Patient als Herausforderung für d...
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Bekanntlich ist der Mensch das einzige Tier, das sein Leben bewusst beenden kann. Mit diesem Schritt fällt er einen moralischen Entscheid, mag dieser in seiner komplexen Konsequenz noch so umstritten sein. Dieses Werk beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, inwieweit die philosophische Reflexion des Arztes und der sich möglicherweise daraus ergebende Diskurs mit seinem Patienten dazu beitragen können, einen Suizid abzuwenden. Nicht selten steht ein praktizierender Arzt im Rahmen seiner Tätigkeit suizidalen Patienten gegenüber. Etwa 1000 Männer und 350 Frauen nehmen sich pro Jahr tatsächlich das Leben, 10 Prozent davon durch assistierte Suizide. Einleitend wird auf den aktuellen Stellenwert des Suizides in unserer modernen Gesellschaft hingewiesen, seine philosophische Bedeutung und moralische Wertung aus historischer Perspektive beleuchtet sowie vertieft auf die Suizidtheorien von Karl Jaspers, Albert Camus und Jean Améry eingegangen. Im Sinne eines vorsichtigen und vorläufigen Bilanzversuches werden die daraus gewonnen Erkenntnisse nach ihrem konstruktiven Potential und ihrer Praxistauglichkeit im Versuch einen Suizid abzuwenden aus ärztlicher Sicht kritisch diskutiert. Aus dem Inhalt: - Suizid; - Selbstmord; - Freitod; - Existentialismus; - Psychiatrie

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Stand: 10.08.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Veranstaltung: Seminar: Französischer Existenzialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Albert Camus erblickte am 17.November 1913 in Mondovi das Licht der Welt. Bereits im Kindergarten lernte er lesen und schreiben. In sein Tagebuch schrieb der junge Camus: 'Die Welt, in der ich mich am wohlsten fühle: der griechische Mythos.' Bereits zu Beginn der Dreißigerjahre dürstete der Autor nach sozialer Gerechtigkeit. Albert Camus wandte sich an den gedemütigten und erniedrigten, zerrissenen und ohnmächtigen Menschen. Er wies alle religiösen Tröstungen vehement zurück. So sehr der Philosoph sich auch dagegen wehrte, er galt bei seinen Zeitgenossen als der 'Prophet des Absurden'. Er war außergewöhnlich vielseitig talentiert. Die Palette reichte vom Dramaturgen, Regisseur, Schauspieler, Bearbeiter und Autor von Bühnenstücken, bis zum Verlagslektor, Romanschriftsteller, Philosophen, Journalisten, Essayisten und Erzähler. Der Freitod war für Camus niemals nur ein theoretisches Problem. Er wurde von ihm immer wieder in seinen Essays behandelt. Das Thema des Suizids ist stark geprägt von persönlich durchlittenen Erfahrungen, welche ein wichtiger Impuls für seine literarischen Arbeiten waren. Der Freitod wird in Camus` Werken dezidiert verabscheut. Die Selbsttötung wird für ihn zu einem Luxusphänomen, zu einem typischen Problem von Übergesellschaften. Und die dazu gestellten Fragen müssen wohl jenen Existierenden, die um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen, äußerst fremd vorkommen. Für den Denker Camus ist der Freitod der Ernstfall des Lebens und Sterbens. Eine Entscheidung also, die nicht unbesonnen getroffen werden soll. Eine nachvollziehbare Anregung zur Selbsttötung ist die Fruchtlosigkeit des Leidens. Bei einer unheilbaren Krankheit, welche mit unerträglichen Schmerzen verbunden ist, kann der Existierende durch Selbstmord dem Martyrium ein Ende setzen. Der Freitod wäre in diesem Fall nach Camus der 'äußerste Akt eines freien Individuums'. Camus Maxime 'vivre le plus' ist eine Aufforderung zur Bejahung des Lebens, eine Botschaft des Glücks. Jede Erfahrung, die wir machen, bereichert das Dasein. Der Schriftsteller fordert vom Menschen so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln, das Leben und Sterben wieder zu erlernen. Schrieb er doch, es gilt nicht 'so gut wie möglich, sondern so lange wie möglich zu leben.' Größe und Würde bewahrt derjenige, der am Leben festhält. Es gilt nicht aus freiem Willen von dieser Welt zu scheiden, sondern unversöhnt. Der Suizid ist für Camus zu verabscheuen, da der Beweggrund dafür meist ein Nichtbegreifen der Welt ist.

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Suizid als philosophisches Problem
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Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,75, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Philosophie/Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: »In statistischer Hinsicht wissen wir heute alles über den Selbstmord, aber was das Grundproblem angeht, ist man kaum weitergekommen und wird auch nicht weiterkommen, solange stillschweigend die Gewißheit herrscht, daß das Leben um jeden Preis besser ist als der Tod.« Statistiken sind bekanntlich wichtige Instrumentarien der Medizin, wenn es darum geht, die Epidemiologie einer Krankheit zu untersuchen. Doch handelt es sich beim Suizid überhaupt um eine Krankheit, welche auf diese Weise erfasst und untersuchbar gemacht werden kann? Der Suizid als »Krankheit zum Tode« also, an der schon Goethes Werther zugrunde ging? [...] Betrachtet man verschiedene Philosophen, so zeigt sich schnell, dass der Suizid zu jeder Zeit als weit mehr als eine Krankheit erachtet wurde. Er stellt vielmehr ein moralisches Problem dar, ja sogar das einzig wirklich ernste philosophische Problem, wenn es nach Camus geht, der zu Beginn seines Werkes Der Mythos des Sisyphos feststellt: »Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heißt auf die Grundfrage der Philosophie antworten.« [...] Ziel dieser Arbeit soll es nun sein, den Suizid aus philosophischer Perspektive zu betrachten. Einleitend soll eine Abgrenzung der Begriffe Selbstmord, Freitod, Suizid und Selbsttötung sowie eine Definition vorangestellt werden. Weil Suizid Sterben bedeutet, ist die Frage danach, was überhaupt Sterben und Tod sowie Leben heißt bzw. die Frage nach dem Sinn des Lebens, ebenfalls wichtig für die Suizidproblematik. Um diese Fragen soll es daher in Kapitel II gehen. Daraufhin gibt Kapitel III einen Überblick darüber, wie der Suizid in der Geschichte der Philosophie gesehen wird. Grob kann man dabei zwischen zwei Positionen unterscheiden, welche mit dem Streben nach Transzendenz und der Verneinung der Transzendenz einhergehen. Während die einzelnen Ansichten hier horizontal abgearbeitet werden, befasst sich Kapitel IV dann beispielhaft anhand einer Analyse von Amérys Hand an sich legen mit der postmodernen Phase, in welcher der Suizid aufgrund von Überforderung und Selbstverausgabung des Subjekts als letzte Möglichkeit gesehen wird, der Biographie einen Sinn zu geben, bevor eine Zusammenfassung die Arbeit beschließt.

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