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Suizid bei Kindern und Jugendlichen. Definition...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: Sehr gut, , Veranstaltung: Heil- und Sonderpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist inhaltlich in zwei Großkapitel unterteilt. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, was unter Suizid verstanden wird, sowie mit der gesellschaftlichen Sichtweise diesem Thema gegenüber. Außerdem werden die statistische Häufigkeit von Suiziden, die verwendeten Formen, die Psychodynamik und Ursachen, als auch der Verlauf eines Suizidversuches bzw. Suizides behandelt. Das zweite Kapitel widmet sich der Diagnostik, den Hilfen und der Prävention im sozialpädagogischen Rahmen. Den Abschluss der Seminararbeit bildet eine Reflexion mit persönlicher Stellungnahme.Das Thema "Suizid" ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Es handelt sich dabei jedoch keineswegs um ein "modernes" Phänomen, sondern es kam bereits in früheren Zeiten oft zu Selbsttötungen. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Kronprinz Rudolf von Österreich, der sich vermutlich mit seiner Stellung als Thronfolger und den damit verbundenen Erwartungen an seine Person nicht identifizieren konnte und aus diesem Grund den Freitod wählte. Selbigen Entschluss fasste wahrscheinlich auch der berühmte russische Komponist Peter Iljitsch Tschaikowski, der sich angeblich aufgrund seiner Homosexualität das Leben genommen haben soll.

Anbieter: buecher
Stand: 31.05.2020
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Lebensmüde, todestrunken
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Das Thema Suizid spielt in der Weltliteratur eine große Rolle: In Shakespeares Werk kommen 13 Freitode vor, in der Bibel sind elf Selbsttötungen zu finden. Auch der Spielfilm interessiert sich seit jeher für den Topos der Lebensmüdigkeit und Todessehnsucht: Das American Film Institute zählt an die 1.600 Spielfilme, in denen Suizidhandlungen vorkommen bzw. eine Rolle spielen.Neuere Untersuchungen zu den wichtigsten Suizidmotiven im Spielfilm zeigen, dass es im Film weniger psychiatrische Erkrankungen sind, die zu einem Selbstmord führen, sondern soziale Schwierigkeiten und Konflikte, wie zum Beispiel Beziehungsabbrüche, Trennungen, Eltern-Kind-Konflikte, Partnerschafts-Probleme, Geldnöte, Einsamkeit, Mobbing und zwischenmenschliche Schikanen, gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Rasse und sexueller Orientierung, Schuld und Scham, welche Film-Protagonisten dazu bringen, sich das Leben zu nehmen. Damit fordert der Film die gängige psychiatrische Lehrmeinung heraus, dass sich 90% aller Suizidhandlungen vor dem Hintergrund einer psychischen Störung ereignen. Zumindest für die Filmfiguren stimmt diese These keinesfalls, da nur ca. 20% aller Film-Protagonisten sich aufgrund einer psychiatrischen Problematik das Leben nehmen.Dieses Buch thematisiert alle Freitod-Beweggründe in den enthaltenen Filmen in unterhaltsamen Beiträgen und fachlich fundierten Analysen. Es richtet sich sowohl an filmbegeisterte Fachleute aus Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie als auch an interessierte Laien, die die Beweggründe der Filmfiguren besser verstehen möchten.

Anbieter: buecher
Stand: 31.05.2020
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Lebensmüde, todestrunken
30,83 € *
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Das Thema Suizid spielt in der Weltliteratur eine große Rolle: In Shakespeares Werk kommen 13 Freitode vor, in der Bibel sind elf Selbsttötungen zu finden. Auch der Spielfilm interessiert sich seit jeher für den Topos der Lebensmüdigkeit und Todessehnsucht: Das American Film Institute zählt an die 1.600 Spielfilme, in denen Suizidhandlungen vorkommen bzw. eine Rolle spielen.Neuere Untersuchungen zu den wichtigsten Suizidmotiven im Spielfilm zeigen, dass es im Film weniger psychiatrische Erkrankungen sind, die zu einem Selbstmord führen, sondern soziale Schwierigkeiten und Konflikte, wie zum Beispiel Beziehungsabbrüche, Trennungen, Eltern-Kind-Konflikte, Partnerschafts-Probleme, Geldnöte, Einsamkeit, Mobbing und zwischenmenschliche Schikanen, gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Rasse und sexueller Orientierung, Schuld und Scham, welche Film-Protagonisten dazu bringen, sich das Leben zu nehmen. Damit fordert der Film die gängige psychiatrische Lehrmeinung heraus, dass sich 90% aller Suizidhandlungen vor dem Hintergrund einer psychischen Störung ereignen. Zumindest für die Filmfiguren stimmt diese These keinesfalls, da nur ca. 20% aller Film-Protagonisten sich aufgrund einer psychiatrischen Problematik das Leben nehmen.Dieses Buch thematisiert alle Freitod-Beweggründe in den enthaltenen Filmen in unterhaltsamen Beiträgen und fachlich fundierten Analysen. Es richtet sich sowohl an filmbegeisterte Fachleute aus Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie als auch an interessierte Laien, die die Beweggründe der Filmfiguren besser verstehen möchten.

Anbieter: buecher
Stand: 31.05.2020
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Traumsammler
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Mit einer Geschichte aus alter Zeit eröffnet Khaled Hosseini seinen lang erwarteten neuen Roman. Das Märchen wird Leitmotiv des Buches werden, denn darin liefert ein armer Bauer einen seiner Söhne einem Dämon aus. Das Opfer hilft, all die anderen Kinder zu verschonen, doch die Entscheidung vergiftet fortan das Leben des Bauern. Nach Jahren beschließt er, seinen Sohn zu suchen, und nach mühsamer Wanderung findet er den Dämon. Was er sieht, lässt ihn allerdings allein zurückkehren, denn sein Sohn scheint fröhlich, wohlgenährt und lebt inmitten anderer glücklicher Kinder, einem Paradies. Er hätte ihm all das nicht bieten können. Auch in „Traumsammler“ muss die kleine Pari mit vier Jahren ihre bitterarme Familie verlassen und wird von ihrem sie innig liebenden Bruder Abdullah getrennt. Die reiche Familie Wahdati in Kabul adoptiert sie Anfang der 1950er-Jahre. Die Idee dazu kam von Onkel Nabi. Der Schmerz, der Verlust, wird die Geschwister ihr Leben lang begleiten – auch wenn Pari nicht bewusst erinnert, was ihr widerfahren ist. Immer ist da eine schreckliche Leere in ihr … Bis hierhin verfolgen wir die Geschichte von Pari und Abdullah linear, dann bricht Hosseini die Erzählstruktur auf, wechselt Zeiten und Orte und präsentiert weitere Figuren und ihre Geschichte. Zum Beispiel Onkel Nabi und sein Leben in Kabul als Chauffeur und Diener Suleiman Wahdatis und seine schöne Frau Nila, die Eltern von Pari. Nach einem Schlaganfall des Hausherrn flieht Nila aus der unglücklichen Ehe nach Frankreich, und wir folgen ihr – und Pari – ins Paris der 1970er-Jahre. Dort führt sie eine Buchhandlung, schreibt Lyrik und betäubt ihre Sehnsucht mit wechselnden Liebhabern und Alkohol. Pari erfährt erst nach dem Freitod der Mutter, dass sie adoptiert bzw. verkauft wurde, Nila also nicht ihre leibliche Mutter ist. Dass sie einen Bruder hat, davon wird Pari erst viel später hören. Wir begegnen dem Exilafghanen Timur, der sich in seiner kalifornischen Heimat nach dem 11. September 2001 nur noch Tim nennt. Er ist zum ersten Mal nach fast 20 Jahren wieder in Afghanistan – angeblich, weil er dem Land etwas zurückgeben möchte, in Wirklichkeit aber will er den Besitz der Familie zurückfordern. „Er geht durch die Stadt, als wäre er hier zu Hause, klopft Einheimischen großspurig auf den Rücken, nennt sie Bruder, Schwester, Onkel, bläst sich mächtig auf, wenn er Bettlern Geld gibt, scherzt mit alten Frauen, die er mit Mutter anredet und dazu bringt, ihre Geschichte vor laufendem Camcorder zu erzählen, indem er sich betroffen gibt und so tut, als wäre er einer von ihnen, als hätte er das Land nie verlassen und nicht in San José im Fitnessstudio Gewichte gestemmt, während diese Menschen bombardiert, massakriert und vergewaltigt wurden.“ Dieses unsensible Auftreten von Timur in der ehemaligen Heimat ist ein wichtiges Thema bei Hosseini, genauso wie die Scham vieler Exilanten ob ihrer Unversehrtheit, ihres Wohlstandes im Westen und ihres Lebens dort in einer anderen Kultur. Was macht der Verlust der Heimat, die Zerstörung der Heimat, der Verlust von Traditionen mit Menschen? Welche Verwüstungen richtet die Entwurzelung an, welche Chancen birgt sie? Wie verändern sich Menschen im Krieg, durch den Krieg? Das sind die großen Fragen, die Hosseini in „Traumsammler“ anhand seiner Figuren erzählt und umkreist. Idris, Arzt und Exilafghane, kämpft ebenso damit. Er kehrt von einem Besuch aus Kabul zu seiner Familie in die USA zurück und spürt, dass seine Söhne keine Verbindung mehr zu dem Land haben, in dem er geboren wurde. Sie spielen lieber Nintendo, als länger den Erzählungen ihres Vaters über zerbombte Schulen oder das zwischen Trümmern entstehende Fitnessstudio in Kabul zuzuhören. Eine neue Generation wird ein ganz anderes Leben führen – das ist gut so und hinterlässt doch eine Leerstelle, mit der umgegangen werden muss. Alle Figuren in „Traumsammler“ gehen unterschiedlich mit diesen Verletzungen um und alle sind auf irgendeine Weise miteinander verbunden. So wird auch das lose Band zwischen Pari und Abdullah nach 58 Jahren wieder fest geknüpft werden: Ein Brief – Vermächtnis und Lebensgeschichte Onkel Nabis – eröffnet Pari, dass sie einen Bruder hat. Überbringer der Nachricht: der griechische Arzt Dr. Markos Varvaris. Er gab seine Praxis in Athen auf, um sich um Kriegsverletzte in Kabul zu kümmern und lebt nun im Haus von Paris’ Eltern in Kabul. Bruder und Schwester schließen sich nach fast 60 Jahren wieder in die Arme und Pari weiß nun, dass ihr Gefühl, „dass in ihrem Leben irgendetwas oder irgendjemand von grundlegender Bedeutung fehlte“ all die Jahre richtig war. In „Traumsammler“ beweist Khaled Hosseini, was für ein wunderbarer Geschichtenerzähler er ist. Ein moderner, anrührender und packender Roman über das Leben – seine Verwüstungen, aber auch seine Wunder.

Anbieter: buecher
Stand: 31.05.2020
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Traumsammler
20,60 € *
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Mit einer Geschichte aus alter Zeit eröffnet Khaled Hosseini seinen lang erwarteten neuen Roman. Das Märchen wird Leitmotiv des Buches werden, denn darin liefert ein armer Bauer einen seiner Söhne einem Dämon aus. Das Opfer hilft, all die anderen Kinder zu verschonen, doch die Entscheidung vergiftet fortan das Leben des Bauern. Nach Jahren beschließt er, seinen Sohn zu suchen, und nach mühsamer Wanderung findet er den Dämon. Was er sieht, lässt ihn allerdings allein zurückkehren, denn sein Sohn scheint fröhlich, wohlgenährt und lebt inmitten anderer glücklicher Kinder, einem Paradies. Er hätte ihm all das nicht bieten können. Auch in „Traumsammler“ muss die kleine Pari mit vier Jahren ihre bitterarme Familie verlassen und wird von ihrem sie innig liebenden Bruder Abdullah getrennt. Die reiche Familie Wahdati in Kabul adoptiert sie Anfang der 1950er-Jahre. Die Idee dazu kam von Onkel Nabi. Der Schmerz, der Verlust, wird die Geschwister ihr Leben lang begleiten – auch wenn Pari nicht bewusst erinnert, was ihr widerfahren ist. Immer ist da eine schreckliche Leere in ihr … Bis hierhin verfolgen wir die Geschichte von Pari und Abdullah linear, dann bricht Hosseini die Erzählstruktur auf, wechselt Zeiten und Orte und präsentiert weitere Figuren und ihre Geschichte. Zum Beispiel Onkel Nabi und sein Leben in Kabul als Chauffeur und Diener Suleiman Wahdatis und seine schöne Frau Nila, die Eltern von Pari. Nach einem Schlaganfall des Hausherrn flieht Nila aus der unglücklichen Ehe nach Frankreich, und wir folgen ihr – und Pari – ins Paris der 1970er-Jahre. Dort führt sie eine Buchhandlung, schreibt Lyrik und betäubt ihre Sehnsucht mit wechselnden Liebhabern und Alkohol. Pari erfährt erst nach dem Freitod der Mutter, dass sie adoptiert bzw. verkauft wurde, Nila also nicht ihre leibliche Mutter ist. Dass sie einen Bruder hat, davon wird Pari erst viel später hören. Wir begegnen dem Exilafghanen Timur, der sich in seiner kalifornischen Heimat nach dem 11. September 2001 nur noch Tim nennt. Er ist zum ersten Mal nach fast 20 Jahren wieder in Afghanistan – angeblich, weil er dem Land etwas zurückgeben möchte, in Wirklichkeit aber will er den Besitz der Familie zurückfordern. „Er geht durch die Stadt, als wäre er hier zu Hause, klopft Einheimischen großspurig auf den Rücken, nennt sie Bruder, Schwester, Onkel, bläst sich mächtig auf, wenn er Bettlern Geld gibt, scherzt mit alten Frauen, die er mit Mutter anredet und dazu bringt, ihre Geschichte vor laufendem Camcorder zu erzählen, indem er sich betroffen gibt und so tut, als wäre er einer von ihnen, als hätte er das Land nie verlassen und nicht in San José im Fitnessstudio Gewichte gestemmt, während diese Menschen bombardiert, massakriert und vergewaltigt wurden.“ Dieses unsensible Auftreten von Timur in der ehemaligen Heimat ist ein wichtiges Thema bei Hosseini, genauso wie die Scham vieler Exilanten ob ihrer Unversehrtheit, ihres Wohlstandes im Westen und ihres Lebens dort in einer anderen Kultur. Was macht der Verlust der Heimat, die Zerstörung der Heimat, der Verlust von Traditionen mit Menschen? Welche Verwüstungen richtet die Entwurzelung an, welche Chancen birgt sie? Wie verändern sich Menschen im Krieg, durch den Krieg? Das sind die großen Fragen, die Hosseini in „Traumsammler“ anhand seiner Figuren erzählt und umkreist. Idris, Arzt und Exilafghane, kämpft ebenso damit. Er kehrt von einem Besuch aus Kabul zu seiner Familie in die USA zurück und spürt, dass seine Söhne keine Verbindung mehr zu dem Land haben, in dem er geboren wurde. Sie spielen lieber Nintendo, als länger den Erzählungen ihres Vaters über zerbombte Schulen oder das zwischen Trümmern entstehende Fitnessstudio in Kabul zuzuhören. Eine neue Generation wird ein ganz anderes Leben führen – das ist gut so und hinterlässt doch eine Leerstelle, mit der umgegangen werden muss. Alle Figuren in „Traumsammler“ gehen unterschiedlich mit diesen Verletzungen um und alle sind auf irgendeine Weise miteinander verbunden. So wird auch das lose Band zwischen Pari und Abdullah nach 58 Jahren wieder fest geknüpft werden: Ein Brief – Vermächtnis und Lebensgeschichte Onkel Nabis – eröffnet Pari, dass sie einen Bruder hat. Überbringer der Nachricht: der griechische Arzt Dr. Markos Varvaris. Er gab seine Praxis in Athen auf, um sich um Kriegsverletzte in Kabul zu kümmern und lebt nun im Haus von Paris’ Eltern in Kabul. Bruder und Schwester schließen sich nach fast 60 Jahren wieder in die Arme und Pari weiß nun, dass ihr Gefühl, „dass in ihrem Leben irgendetwas oder irgendjemand von grundlegender Bedeutung fehlte“ all die Jahre richtig war. In „Traumsammler“ beweist Khaled Hosseini, was für ein wunderbarer Geschichtenerzähler er ist. Ein moderner, anrührender und packender Roman über das Leben – seine Verwüstungen, aber auch seine Wunder.

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Stand: 31.05.2020
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"Sich selbs leibloß machen"
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Für den Selbstmord kennt die Menschheit vielerlei Ausdrücke: Freitod, Selbstentleibung, Selbstentseelung, Selbsttötung, Suizid. Bereits die mannigfaltige Weise, die Selbsttötung zu benennen und die diesen Begriffen innewohnenden Wertungen deuten darauf hin, dass der gesellschaftliche Umgang mit dem Selbstmord ambivalent ist. Ein Blick in die einschlägige Forschungsliteratur unserer Zeit zeigt, dass die Frage nach der eigenen Tötung immer noch Gegenstand einer breit angelegten und interdisziplinären Debatte ist. Die vorliegende Arbeit soll nun ein Versuch darstellen, die Geschichte des Selbstmordes in der Frühen Neuzeit am Beispiel Basels zu untersuchen.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.05.2020
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...Und unsere Fahn' ist rot
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Oskar Hippe war einer von Vielen. Einer von Millionen Arbeiter innen, die für die sozialistische Revolution kämpften - egal, ob gegen Fürst und Kaiser, gegen die Weimarer Industriellenverbände, gegen die deutschen Faschisten, den Stalinismus oder das BRD-Kapital. Er war einer der Vielen, die bereit waren, ihr Leben auf's Spiel zu setzen. Doch Oskar Hippe überlebte die faschistischen Folterkeller und die Kerker der Bürokratie nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, so unwahrscheinlich es auch erscheinen mag. Und das ist unser Glück. Denn was Hippe von vielen anderen Menschen unterscheidet ist, dass er dem revolutionären Marxismus treu blieb und seine Überzeugung für nichts auf der Welt verriet. Eher wollte er den Freitod in der Gefängniszelle wählen, was ihm aber nicht gelang. Und so konnte er in den 70er Jahren seine Erinnerungen aufschreiben. Er tut das ohne Schnörkel und Verzierungen, er war kein Journalist oder Schriftsteller. Er war ein Angehöriger seiner Klasse, Metallarbeiter und Organisator der proletarischen Bewegung. Der Kampf war hart und das spiegelt sich in seinen Zeilen. Doch durch sie scheint auch die grundlegende Menschlichkeit, die ihn nicht die Hoffnung hat verlieren lassen. Er schreibt mit Mitgefühl über das harte Leben, das seine Mutter als Arbeiterin erleiden musste und voller Zärtlichkeit über seine Kampfgenossin und Partnerin, mit der er die Stürme des letzten Jahrhunderts durchquerte. Was uns mit seinen Erinnerungen bleibt, ist ein Beispiel dafür, dass wir kämpfen müssen - aber auch, dass wir kämpfen können, so aussichtslos die Lage auch erscheint. Seine Autobiographie ist zurückhaltend, was seine eigene Person angeht, aber spart dafür nicht an politischer Analyse. Diese war für Hippe und ist für die kommenden Generationen notwendig, um zu verstehen, wie es zu bestimmten Entwicklungen kommen konnte. Und sie ist unabdingbar, um zu verhindern, dass sich Dinge wiederholen. Denn letztendlich kann man ohne eine grundlegende marxistische Sichtweise keine revolutionäre Politik erarbeiten. Hippe spart nicht mit Kritik an seinen Zeitgenoss innen, aber sie ist nie überheblich, sondern scharf und klar. Er äußert sie nicht zur Verspottung seines politischen Gegners, sondern um zu überzeugen. In ihrem Vorwort machen Lucy Redler und Steve Hollasky deutlich, welches Erbe wir mit diesem Buch in den Händen halten und warum gerade eine Veröffentlichung im 100. Jahr der Novemberrevolution, deren aktiver Teilnehmer Oskar Hippe war, so notwendig erscheint.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.05.2020
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Mit dem neuen Schulfach Glück gegen Stress und ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung,,Freitod wegen blauer BriefeOffenbar aus Verzweiflung über schulische Schwierigkeiten haben sich zwei 16 jährige Jungen aus Bad König im Spessart in einer Scheune in Bayern erhängt. Nach Angaben der Kriminalpolizei waren die in Königsdorf im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen aufgefundenen Schüler bereits seit mehr als zwei Wochen tot. Sie hatten sich Anfang Mai von ihren Familien abgesetzt und vermutlich einige Zeit in der Scheune gelebt. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass Schulprobleme das auslösende Moment für die Tat waren".Wie bei diesem erschreckenden Beispiel, gibt es viele weitere Vorfälle die in dem Extrem des Suizids enden. Sie bilden zum Glück die Minorität, doch die Begebenheiten von Stress und Mobbing in der Schule nehmen deutlich zu, nicht nur an Häufigkeit sondern auch an Intensität. Der Schulweg wird zu einer Qual und der Unterricht zur Hölle. Was beim Stillsitzen anfängt, ist eine ständige psychische Belastung der Schülerinnen und Schüler. Prüfungsangst, Angst zu versagen, seine Eltern zu enttäuschen, sich zu blamieren, keine Zukunft zu haben, Probleme mit Mitschülern, Unterdrückung, verbale und physische Gewalt sind nur ein paar Beispiele die Mobbing und damit einhergehend auch akuten Stress bei jungen Leuten bedingen. Sogenannter Schulstress, findet sich zunehmend schon bei Kindern im Grundschulalter. Gelingt es Ihnen dann nicht ihn zu bewältigen, kann es zu ernsthaften Schäden der jungen Psyche und Physis kommen. Um der Ausbreitung von Mobbing und Schulstress entgegenzuwirken, gibt es vielerlei Wege und Projekte. Einer davon ist das Schulfach Glück, dass seit 2007 an der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg unterrichtet wird.In dieser Hausarbeit wird untersucht, wo mögliche Ursachen für Mobbing und Schulstress liegen und wie sie sich bei den Schülern äußern. Diese Arbeit soll einen Überblick über das Thema geben. Deswegen wurde aus Gründen des Umfangs, nur eine begrenzte Zahl von Beispielen ausgewählt, die näher betrachtet werden. Kein Einzug in die Ausführungen finden Dispositionen auf Seiten der Schüler als Ursache für Stress, da nur äußere Faktoren untersucht werden. Als möglicher Lösungsansatz wird lediglich das Schulfach Glück angeführt. Diese Arbeit soll zeigen, inwieweit das neue Fach als Prävention oder Therapie gesehen werden kann.....

Anbieter: Dodax
Stand: 31.05.2020
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Suizid bei Kindern und Jugendlichen. Definition...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: Sehr gut, , Veranstaltung: Heil- und Sonderpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist inhaltlich in zwei Grosskapitel unterteilt. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, was unter Suizid verstanden wird, sowie mit der gesellschaftlichen Sichtweise diesem Thema gegenüber. Ausserdem werden die statistische Häufigkeit von Suiziden, die verwendeten Formen, die Psychodynamik und Ursachen, als auch der Verlauf eines Suizidversuches bzw. Suizides behandelt. Das zweite Kapitel widmet sich der Diagnostik, den Hilfen und der Prävention im sozialpädagogischen Rahmen. Den Abschluss der Seminararbeit bildet eine Reflexion mit persönlicher Stellungnahme. Das Thema 'Suizid' ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Es handelt sich dabei jedoch keineswegs um ein 'modernes' Phänomen, sondern es kam bereits in früheren Zeiten oft zu Selbsttötungen. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Kronprinz Rudolf von Österreich, der sich vermutlich mit seiner Stellung als Thronfolger und den damit verbundenen Erwartungen an seine Person nicht identifizieren konnte und aus diesem Grund den Freitod wählte. Selbigen Entschluss fasste wahrscheinlich auch der berühmte russische Komponist Peter Iljitsch Tschaikowski, der sich angeblich aufgrund seiner Homosexualität das Leben genommen haben soll.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 31.05.2020
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